Hypnose nach Gabriel Palacios

Hypnose beschreibt das Umgehen der kritischen Instanz bei selektiv erhöhtem Denken. Die Hypnose ist ein Zustand zwischen Wachsein und Schlaf, ein Zustand vollkommener, geistiger Entspannung. Das ist etwas ganz Natürliches - denn jeder ist mindestens zweimal täglich in hypnotischer Trance: vor dem Aufstehen und vor dem Einschlafen.

 

Die Hypnose beschreibt den Prozess, in welchem Suggestionen mit erhöhter Bereitschaft aufgenommen und in Form von Vorstellungen und Gefühlen umgesetzt werden. Oftmals nennt man das auch hypnotische Trance - einen kognitiven Zustand erhöhter Aufmerksamkeit, in welchem unbewusste Prozesse beeinflusst werden können. Im hypnotischen Zustand ist das Unterbewusstsein aktiver und dadurch das kritische Denken vermindert aktiv. Das heisst, die Energie, die für das kritische Hinterfragen genutzt wurde, wird nun in die Arbeit des Unterbewusstseins investiert. Dadurch können Inhalte direkt und nachhaltig im Unterbewusstsein verankert werden, ohne dass diese vorab seitens Bewusstsein geprüft werden. Das heisst, das Unterbewusstsein wird positiv programmiert.

 

Hypnose bedeutet nicht, dass man machtlos ist oder die Kontrolle abgibt. Man kann in Hypnose nichts tun, was gegen den eigenen Willen spricht. Eine Hypnose funktioniert nur im gegenseitigen Einvernehmen.

 

Gute Voraussetzungen für eine Hypnose sind:
- eine optimale Geisteshaltung: Wille, Glaube und Vertauen

- eine optimale Erwartungshaltung vom Zustand der Trance 

- eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit

 

Vor der Hypnose ist ein Vorgespräch wichtig. Das Vorgehen, der Inhalt und Ihr Anliegen werden besprochen. Eine Sitzung besteht aus einem Vorgespräch, der Hypnose und einem Nachgespräch.

Hier erklärt mein Mentor, Gabriel Palacios, was Hypnose ist.